Am Sonntagmittag startete im Heimspiel zwischen TVA Fischenich IV und TC 1889 Kreuzau der nächste Flug der Hürther mit dem Ziel der Tabellenspitze der Landesliga 1.

Die Startcrew für Fischenich im ersten Satz wurde gestellt durch Kleemann, Lindenberg, Duncker, Roozen, Schlösser und Hofmann unterstützt durch Probst als Libero. Das Anrollen auf der Startbahn für Fischenich gestaltete sich dabei etwas turbulent. Das Team zeigte eine gewisse Unruhe und es schlichen sich diverse Fehler auf allen Positionen ein. Kreuzau dagegen leistete sich weniger Fehler und konnte so bis zur Satzmitte eine leichte Führung behaupten. Beim Stand von 14:16 aus Sicht von Fischenich entschied sich Trainer Goerlich zur strategischen Auswechslung auf der Außenposition und brachte Rittitham für Schlösser. In der zweiten Hälfte des Satzes brachte Fischenich dann mehr Konstanz in den Annahmen sowie mehr Angriffsdruck ins Spiel und reduzierte die Eigenfehler, so dass der Rückstand in eine Führung umgewandelt werden konnte. Mit einem Monsterblock schloss Rittitham dann zum Sieg des ersten Satzes mit 25:21 ab.

Mit zwei Umstellungen – Kribbeler startete für Lindenberg und von Pidoll kam kurz nach Satzbeginn für Duncker – ging der Flug an die Tabellenspitze im zweiten Satz weiter. Auch hier zeigte sich ein ähnlicher Verlauf wie im ersten Satz. Kreuzau ging mit einer soliden Leistung zunächst in Führung und Fischenich musste sich wieder an den Ausgleich heranarbeiten. Mit zum Satzende guten Annahmen und starken Angriffsbällen konnte sich Fischenich schließlich den zweiten Satz mit 25:21 sichern.

Den dritten Satz ließ Goerlich mit unveränderter Aufstellung weiter spielen. Dabei blieb Kreuzau weiter auf seinem bisherigen Niveau, aber die Fischenicher Crew wollte die Landung nicht versemmeln und spielte sich durch eine nicht ganz fehlerfreie aber insgesamt soliden Leistung zum dritten Satzgewinn mit 25:18 und damit zum 3:0 Sieg.

Insgesamt kann man das Ergebnis der Begegnung als Arbeitssieg verbuchen, mit dem die Landung an der Tabellenspitze mit einem Punkt Vorsprung gelungen ist. Vor dem Spitzentreffen zwischen Fischenich und Gemünd im nächsten Spiel sollte aber noch eine deutliche Leistungssteigerung abgerufen werden, um die Tabellenführung über die Weihnachtszeit zu sichern.

tai-krone

Zum König des Spiels wurde diesmal die Angriffsmaschine Rittitham gekrönt, der sich durch fingerbrechende Angriffsschläge, Monsterblocks und ein sehr gutes Annahmespiel die Krone erarbeitet hat.

Die Fischenicher Fliegercrew: Sven Hofmann, Leon Kribbeler, Tobias Lindenberg, Steffen Probst, Alex Roozen, Tilman von Pidoll, Wolf Kleemann, Pongsit Rittitham, Jens Duncker, Martin Schlösser und Coach Tobias Goerlich.

Das nächste Spiel findet am Samstag, 17.12.2016, um 17:00 Uhr in Aachen gegen den VFL Gemünd statt.

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