Am Samstagnachmittag stand das Finale um den Kreispokal im Rhein-Erft Kreis zwischen TVA Herren 4 und TVA Herren 5 auf dem Programm. Auf dem Papier sahen viele die Landesligamannschaft, trainiert von Tobias Goerlich als klaren Favoriten und rechneten mit einem klaren Sieg über die Herren 5. Zu Anfang des ersten Satzes bewahrheitete sich die Vermutung und der Favorit ging schnell mit 9:3 in Führung. Man merkte der Bezirksligamannschaft die anfängliche Nervosität deutlich an. Jedoch erlaubte sich Herren 4 immer wieder kleine Eigenfehler, welche den Gegner immer wieder etwas herankommen ließen. Nach einer starken Aufschlagserie von Herren 5 stand es nach 17:11 plötzlich nur noch 17:16 für die Herren 4, die nach einer Auszeit aber wieder auf 20:16 davoneilen konnten. Die 5. Riege des TVA ließ aber nicht locker und kämpfte sich durch eine Starke Manschaftsleistung auf 21:20 heran. Beim Stand von 22:20 wechselte der Interimscoach der Herren 5 Thorben Burda dann Diagonal und Zuspiel, jedoch zog der Gegner trotzdem wieder auf 24:21 davon und hatte somit die große Chance zum Satzgewinn. Durch eine starke Feldabwehr und schlagkräftige Angriffe gelang es dem Underdog aber binnen weniger Minuten auf 24:24 gleichzustellen und den Satz anschließend nach 23 Minuten mit 26:24 nach Hause zu fahren. Die erste kleine Überraschung war damit perfekt. Zu Beginn des zweiten Satzes erwarteten die Herren 5 dann einen noch stärkeren Gegner auf der anderen Seite des Netzes, jedoch konnte der eigene Schwung aus dem ersten Satz in den zweiten mitgenommen werden, sodass ein offener Schlagabtausch zwischen den beiden Mannschaften stattfand und sich beide Kontrahenten auf gleichem Niveau begegneten. Vor allem der Block der Herren 5 machte den Herren 4 zu schaffen. Nach einem ewigen Hin und Her stand es zur Mitte des zweiten Satzes dann 13:13 und alles schien völlig offen. Dann aber folgte eine Schwächephase des Bezirksligisten, welche die Herren 4 mit starken Angriffen sofort auszunutzen wusste und den Spielstand auf 19:13 nach oben schraubte. Auch eine Auszeit von Herren 5 konnte die starke Phase des Gegners nicht unterbinden, welcher den Satz mit 25:15 relativ deutlich perfekt machte. Somit war das Spiel wieder ausgeglichen und die Zuschauer durften ein spannendes Finale erwarten. Der dritte Satz begann wie der Zweite und so stand es zur Hälfte des Satzes 13:13. Die beiden Teams begegneten sich auf Augenhöhe, doch dann gelang es der Herren 5 einen 3 Punkte Vorsprung heraus zu kämpfen. Zwar schaffte der Favorit noch einmal zum 20:20 auszugleichen doch mit starken Angriffen und einer guten Abwehr ließen die Herren 5 dem Gegner keine Chance und veredelten den Satz 25:20. Damit hatte die Bezirksligatruppe schon mehr geschafft als sie sich erhofft hatten, doch man merkte, da geht noch mehr. Wieder einmal war der folgende Satz zu Beginn sehr ausgeglichen. Jedoch schaffte es der Underdog einen 4 Punkte Vorsprung heraus zu spielen. Die Herren 4 konnten diesen bis zum Ende des Satzes nicht mehr aufholen, da die Herren 5 über sich hinauswuchsen. Es schien so, als würde alles was man versuchte auch genau so funktionieren. Die Aufschläge setzten der gegnerischen Annahme zu, die Angriffe fanden meist das gewünschte Ziel und auch der Block fischte den einen oder anderen Ball herunter. Ein besonderes Lob gilt aber wiederholt der Abwehr der Herren 5. Jeder Spieler kämpfte um jeden Ball und so wurde der 4. Satz mit 25:21 eingetütet und die Sensation war perfekt. Der Bezirksligist des TVA Hürth schlägt die Landesligamannschaft des TVA Hürth verdient mit 3:1. Einen Klassenunterschied konnte man in dieser Partie nicht ausmachen, da die Herren 4 unter ihren Möglichkeiten spielte, aber auch weil der Außenseiter seine Sache sehr gut machte und über sich hinauswuchs.

Für die Herren 5 spielten: Frank Monschau, Dominik Schendel, Christian Königsfeld, Oliver Greb, Alexei Volkov, Georgij Michel, Christian Petermann, Jonas Bohlen, Phong Vo und Markus Burda.

Für die Herren 4 spielten: Tobias Lindenberg, Jens Duncker, Sven Hofmann, Martin Schlösser, Leon Kribbeler, Tilman von Pidoll, Steffen Probst, Wolf Kleemann, Pongsit Rittiham

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