Wie bei Zügen üblich startete die Reise vom TVA Fischenich IV und SG Euskirchen / Brühl am Samstagabend verspätet. Die vorausgegangene kämpferisch geprägte Fahrt zwischen VfL Gemünd und SV Neptun Aachen II musste an fünf Haltestellen stoppen und wurde von der Heimmannschaft dem VfL Gemünd gewonnen, die dadurch weiterhin am Gipfel der Tabelle thront.

Für Fischenich brachten Hofmann, Probst, Roozen, Lindenberg, Kleemann, Rittitham und Duncker das Spiel ins Rollen. Zu Beginn der Fahrt wurde sich gegenseitig kennengelernt. Es war ein vorsichtiges Spiel, in dem keiner Fehler begehen wollte. So begab es sich, dass bis Mitte des ersten Fahrtabschnitts beide Mannschaften auf Augenhöhe und etwa Punktgleich blieben. Mit fortschreitender Zeit nahm der TVA allerdings an Geschwindigkeit zu. Vom jeden-Block-überwindenden Lindenberg über jeden-Block-durchbrechenden Rittitham und Stahlmann Hofmann bis hin zum Landschaftsgärtner unseres Vertrauens Roozen mit seiner unglaublichen Konstanz hatte jeder Folgeschlag mehr Zug. Neben den guten Angriffen, ist besonders die Abwehrleistung im Vergleich zum Pokalspiel vom vergangenen Sonntag positiv hervorzuheben. Solide und mit viel Kampf, Herz und Bewegung holten die Fischenicher um ihren Libero Probst schon verlorengeglaubten Passagiere zurück in den Wagon und entschieden den ersten Satz mit 25:15 für sich.

Im folgenden Verlauf nahmen die TVAl’er mehr und mehr Fahrt auf und konnten die Leistung aus dem ersten Satz auch aufgrund der guten Stimmung von außen steigern. Die Brühler hielten dagegen und besserten sich ebenfalls. Das Steuer gaben die Grünen vom Berg jedoch nicht mehr aus der Hand. Der Lenker Kleemann verteilte die Bälle clever und mit viel Gefühl. Damit war es unter anderem Gewaltmaschine Duncker möglich in seinen Angriffen unfassbare Winkel und Geschwindigkeiten zu erreichen und sich die Krone zu sichern. Abschließend konnte der TVA trotz guter Abwehrleistungen der Brühler Mannschaft auch den zweiten und dritten Satz für sich entscheiden, auch wenn diese nun mehr Punkte sammelten und die Sätze 25:17 und 25:18 ausgingen. Im dritten Satz wurde das Spiel durch unseren Brandschutzmann Kribbeler, der den Sitzplatz mit Lindenberg tauschte, noch einmal angefeuert.

Auch die Schaffner aus Gemünd machten einen guten Job, pfiffen das Spiel solide und fair.

Zusammenfassend war das Spiel eine grundsolide, kämpferische Leistung der Fischenicher, die der Mannschaft SG Euskirchen / Brühl wenige Chancen ließ, sich auszuzeichnen. Es ist weiterhin unsicher, ob der Zug sein Ziel am Ende der Saison erreichen kann. Wenn die H4 auch in den folgenden Spielen so viel Treibstoff und Kraftreserven mobilisieren kann, ist das Erreichen jedoch weiter greifbar.

jens-krone

König, in diesem  Fall eher Lokführer, wurde Mittelblocker Jens Duncker, welcher sich mit guten Angriffen auszeichnete

Im Zugabteil von Fischenich waren zu finden: Sven Hofmann, Leon Kribbeler, Tobias Lindenberg, Steffen Probst, Alex Roozen, Tilman von Pidoll, Wolf Kleemann, Pongsit Rittitham, Jens Duncker und Interimscoach Jano Schmitz

Jede Ähnlichkeit mit lebenden Personen oder realen Ereignissen ist beabsichtigt und Teil des Konzepts.

Das nächste Heimspiel findet am Sonntag, 11.12.2016, um 12:00 Uhr in der Friedrich-Ebert-Realschule statt.

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