Hürth. Die Reserve des TVA Hürth hat sich in der Regionalliga West im Mittelfeld festgesetzt und nimmt mit Bielefeld und Aachen die Verfolgung des Spitzen-Trios auf. „Wir wollen die oberen Teams auf jeden Fall ärgern und da mitmischen“, erklärte TVA-Trainer Markus Bosch selbstbewusst. Zurecht, denn sein Team fuhr einen 3:2-Sieg (23:25, 25:22, 23:25, 25:20, 15:9) ein. Wie schon in der Vorwoche teilt sich der TVA II die Punkte, dieses Mal mit dem PTSV Aachen II. „Aachen ist ein Traditionsverein“, hatte Bosch bereits im Vorfeld des Heimspiels gewarnt, „das ist ein ebenbürtiger Gegner.“
Den ersten Satz mussten der TVA abgeben und das trotz zwischenzeitlicher Führung. „Zum Satzende hin waren wir im ersten und dritten Abschnitt unkonzentriert, ich habe Konstanz vermisst“, erläuterte Bosch. Aachen schaffte es, zwei Mal in Führung zu gehen, erst 1:0, dann 2:1. Hürth behielt die Nerven und glich zwei Mal aus. „Mit der kämpferischen Einstellung bin ich zufrieden, wir wissen, dass wir uns aufbäumen können.“

Das gelang vor allem im Tie Break, den die Gastgeber mit 15:9 deutlich für sich entscheiden konnten. „Ärgerlich ist nur, dass wir auch klarer hätten gewinnen können“, mutmaßte Bosch. Am Ende der Punkteteilung bilanzierte er: „Wir sind noch auf der Suche nach der optimalen Besetzung, uns fehlte nach den Herbstferien eventuell die Trainingsroutine.“

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