TVA Hürth will gegen Lindow unbedingt den ersten Heimsieg

Von ANNA NEUBER

Hürth. Die Volleyballer des Aufsteigers TVA Hürth warten nach zuletzt drei Niederlagen in Folge gegen Frankfurt, Delbrück und Gießen in der Zweiten Bundesliga noch immer auf den ersten Heimsieg. Bisher gelang lediglich ein Punktgewinn durch das kämpferische 2:3 gegen Frankfurt, auswärts entführten die Lachse beim 3:0 in Braunschweig den ersten Dreier der neuen Spielzeit.

Am Samstag (19 Uhr, Friedrich-Ebert-Realschule) nimmt die Mannschaft von Cagri Akdogan den nächsten Anlauf, um den eigenen Zuschauern in der Sporthalle in Hürth-Hermülheim drei Zähler zu schenken.

Gesprächsrunde vor dem Training

“Unsere Maxime sind diese Punkte, wir wollen unbedingt gewinnen”, erläutert der TVA-Trainer die Zielvorstellung für das Spiel gegen den SV Lindow-Gransee.

Die Mannschaft von Victor Eras setzte sich am letzten Spieltag zu Hause mit 3:1 gegen das Tabellenschlusslicht Schöneiche durch und belegt nach dem dritten Saisonsieg aktuell den sechsten Platz. “Lindow ist eine extrem stabile Truppe, die über viel Erfahrung in dieser Liga verfügt”, weiß Cagri Akdogan. Immerhin schnupperten auch die Hürther Lachse in den ersten Saisonwochen erste Zweitliga-Luft und lernen die Liga besser kennen. “Von Woche zu Woche wird es besser, das schlägt sich auch bald in Zählbares nieder”, ist Akdogan gewiss. Unter der Woche traf sich die Mannschaft vor dem Training zum Gespräch. “Die Jungs sind extrem motiviert, wir wollen unbedingt.” Akdogan muss gegen Lindow lediglich auf zwei Akteure verzichten. “Ich kann also fast aus dem Vollen schöpfen und bin daher sehr zuversichtlich”, erklärt Akdogan selbstbewusst.

Vor dem Duell der Lachse mit Lindow bestreitet auch die Regionalliga-Mannschaft der Hürther ein Heimspiel. Das Team von Tobias Goerlich trifft auf den PTSV Aachen II. “Das wird ein Kampf”, orakelt der Coach. In der vergangenen Saison gewannen die Hürther beide Duelle in jeweils zwei Stunden Spielzeit und nur knapp mit 3:2 im Tiebreak. “Auch dieses Mal erwarte ich ein knappes Spiel auf Augenhöhe mit viel Kampf und tollen Ballwechseln”, blickt der TVA-II-Trainer mit Vorfreude auf das Kräftemessen mit den Kaiserstädtern.

Nach den beiden Spielen gegen aufgestiegene Teams sei das kommenden Duell der erste Härtetest in der Regionalliga West. Goerlich gibt zu: “Dieses Spiel ist für mich auch ein Gradmesser, wo wir stehen und vor allem, wo es in diesem Jahr in der Tabelle hingeht.” Verzichten muss der Trainer bei dieser Bestandsprobe nur auf Erik Grimm (Auslandssemester) sowie den verletzten Stephane Lebreton.

Quelle: Kölnische Rundschau, Anna Neuber, 28.10.2016

Foto: Peter Zylajew

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