Nach langer Spielpause durfte das Team von Traumtrainerduo Dexel/Burda zum heimeligen Gastspiel bei KT 43 Köln antreten und gewann mit 3:1 das dritte Spiel in Folge.

Satz 1 startete gut für den TVA. Die Annahme um Libera Mona Dexel stand stabil und wenn doch mal irgendwas zu dicht ans Netz flog, hüpfte das Herz von Zuspielerin Anna Wächter vor Freude, denn die war sowieso in Angriffslaune und verwandelte mehrere zweite Bälle in Punkte. Mit Sirit Bergermann am Aufschlag wurde KT beim Stand von 5:14 zum ersten Wechsel gezwungen, doch die erhoffte Wirkung blieb aus. Außenangreiferin Tonya Blickhäuser spielte mehrere schöne kurze Rollshots, die KT weiter demotivierten. Trotz kleinerer Unkonzentriertheiten konnte der große Vorsprung bis zum Ende gehalten werden und der erste Durchgang ging mit 25:14 deutlich an Hürth.

Satz 2 gestaltete sich etwas spannender. Von Beginn an fand KT besser ins Spiel und konnte die Hürtherinnen immer mehr unter Druck setzen. Coach Geri Dexel wechselte frühzeitig und brachte die knackige, frischgebackene 29-jährige Außenangreiferin Caro Bastemeyer ins Spiel. Zur Mitte des Satzes konnten sich die Gäste mit 15:11 leicht absetzen, verspielten den Vorsprung jedoch durch kleine Konzentrationsschwächen und KT nutzte diese Phase geschickt um bei 20:20 auszugleichen. Doch die starken Nerven der Damen vom TVA hatten sie schon aus so mancher Notlage befreit und so ließen sich diese auch jetzt nicht weiter beeindrucken, Diagonalkanone Daria Schoser bekam Lust auf Lobs und brachte ihrem Team damit gleich zwei Punkte ein, noch ein Block von Mittelblockerin Maja Dirks und von dieser noch einen guten Aufschlag und schon ging auch Satz 2 mit 25:21 an den TVA.

Wie schon im zweiten Satz starteten beide Teams auf Augenhöhe. Während in Satz 1 die Aufschläge der Hürtherinnen noch mit viel Druck für Furore im kölschen Feld sorgten, gab es in Satz 2 und 3 deutlich weniger Aufschlagpressure der Gästinnen und KT stabilisierte die eigene Annahme, punktete und konnte erstmals im Spiel in Führung gehen. Zwar konnte der TVA bei 14:12 kurz wieder vorbeiziehen (vor Allem durch Mittelmaschine Maja Dirks, die einen Punkt nach dem anderen lieferte), doch die Kölnerinnen hatten Blut geleckt (doppelt geimpft natürlich!). Mit guten Aufschlägen und kleineren Fehlern bei Hürth setzten sich die Gastgeberinnen mit 22:19 ab und ließen sich den Satzgewinn mit 25:20 nicht mehr nehmen.

Einen Tie-Break wollte das Team von Coach Dexel in der 5 Grad warmen KT-Halle unbedingt vermeiden und so wurde in Satz 4 noch einmal alles mobilisiert, was die Bank und die Knochen hergaben. Und es lief wie am Schnürchen: gepunktet wurde über alle Positionen, der Block stand und entschärfte so manchen guten Diagonalangriff, die Annahme glänzte und die Abwehr erledigte den Rest. Mit 25:13 machte Hürth kurzen Prozess.

Ein gutes Spiel, bei dem alle Beteiligten zeigen konnten, was in ihnen steckt, ein vorsichtiger Gastgeber, der Wert auf die Sicherheit aller Beteiligten legt und eine knackige Geburtstagscaro – zusammengenommen also ein gelungener 1. Advent für den TVA.

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