Am letzten Sonntag starteten wir, wie immer, top motiviert in das erste Spiel des neuen Jahres und das letzte Spiel der Hinrunde gegen die dritte Damen des FCJs. Unsere Mannschaft war leicht angeschlagen und etwas reduziert, Außen Miri und Trainer Wolf mussten etwas früher los. Daher die Ansage „lasst uns das Spiel konzentriert angehen und schnell durchziehen“ – leichter gesagt, als getan, wie sie dann rausstellte.

Wir starteten gut in den ersten Satz. Es war ein Kopf an Kopf rennen mit dem FCJ. Doch etwas stimmte nicht ganz auf dem Feld. Es haperte mit den Absprachen und so schlichen sich leichte Fehler ein, die dann letztendlich den Satzverlust (22:25) bedeuteten. Im nächsten Satz genau dasselbe Spiel. Am Anfang ein enges Kopf an Kopf rennen. Ab und zu sogar die Führung. Doch die FCJlerinnen standen einfach beweglicher in der Abwehr und spielten immer wieder den Ball zurück. Endstand 20:25.
Zu Beginn des dritten Satzes musste Wolf dann los und Björn übernahm das Coaching – vielen lieben Dank an der Stelle nochmal!
Wie ausgetauscht starteten wir in den dritten Satz. Wo eben noch Köpfe hängen gelassen wurden kämpften wir uns wunderbar aus unserem Tief und hatten wieder Stimmung auf und neben dem Feld. Plötzlich spielten wir, wie wir es können und setzten mit gezielten Aufschlägen die Gegner unter Druck. Dadurch machte der FCJ mehr und mehr Fehler und wir holten den Satz mit 25:11. Das gab natürlich noch einmal einen extra Motivationsschub. Im nächsten Satz ließen wir keinen Deut nach, trotz anfänglicher Verwirrung, das Björn sich bei der Aufstellung in den Nummern irrte und Ida statt Isi aufs Feld kam. Dank gezielter Aufschläge, starker Angriffe in die Abwehrlücken und gut gelegter Bälle konnten wir auch diesen Satz mit 25:15 für uns entscheiden. Jetzt hieß es nochmal konzentrieren. Wir hatten Lust uns auch noch den zweiten Punkt zu schnappen. Im letzten Satz fingen wir wieder stark an und konnten sogleich die Führung übernehmen. Doch es schien, als würden die FCJlerinnen es uns nicht so leicht machen wollen. Wir hatten wieder mehr Gegenwind und am Ende stand es plötzlich 12:12. Auszeit. Nochmal fangen. Ein Appell vom Interims Coach: nicht die Nerven verlieren. Und das schafften wir auch und holten uns den entscheidenden Satz mit 15:12.
Dieser Sieg war wirklich eine schwere Geburt mit vielen Höhen und Tiefen. Dank unsere Mitte, Judith, die die Lücken der Gegnerinnen perfekt ausnutze, unseren Außenangreifern, die allesamt den Hammer rausholten, um am gegnerischen Block vorbeizukommen, unserer Dia, die grandiose Blocks stellte, dem Zuspiel, welches die Bälle gut verteilte und natürlich unsere Libera, die einige Bälle holte, die manch anderer nicht mehr bekommen hätte, haben wir es geschafft ein scheinbar schon verlorenes Spiel noch zu einem Sieg zu wandeln.

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