Am Sonntag den 22.10 hieß es DERBYZEIT und der FCJ Köln lud uns ins weit entfernte Weiden ein. Beide Mannschaften waren vor dem 5ten Spieltag Punktgleich, weshalb wir ein enges Spiel erwarteten. Da wir nur 11 Mannen zur Verfügung hatten, komplementierte uns Jonas aus der Herren 5.

Der erste Satz verlief wie wir es uns vorgestellt hatten. Im Gegensatz zu uns, fanden die Junkersdorfer nur schwer ins Spiel, was wir zu unserem Vorteil nutzen konnten. Alle Spielelemente liefen gut und wir konnten uns schnell ein paar Punkte von unserem Kontrahenten absetzen. Ohne nennenswerte Aufreger oder Highlights konnten wir den ersten Satz mit 25:20 für uns entscheiden.

„So weit, so gut“, dachten wir uns und wollten im zweiten Satz an die gute Leistung anknüpfen. Zu unserem Unmut folgte der schlechteste Satz in der gesamten Saison. Dies war dem Totalausfall nahezu aller Mannschaftsteile geschuldet. Einzig Zuspieler Björn versuchte das sinkende Schiff zu retten. Es fehlte an Siegeswillen, Moral und Kampfgeist was sich auch im Ergebnis widerspiegelte. Hierbei erschien es fast harmlos, dass wir dem Gegner dadurch die Möglichkeit öffneten ins Spiel zu kommen. Die Junkersdorfer hatten in der Folge mehr Spielanteile und holten sich den zweiten Satz mit 25:12.

Mit Alex über Mitte und ohne Libero starteten wir in den dritten Satz. Man sah uns an, dass wir vom vorherigen Satz sichtbar gezeichnet waren. Im Endeffekt lässt sich hier nur das Gleiche wie im vorherigen Satz sagen: Wir überließen Junkersdorf ohne viel Gegenwehr das Spiel. Auf unserer Feldhälfte machte sich zunehmend Unsicherheit spürbar. Auch die beiden Doppelwechsel der Diagonalangreifer und Zuspieler, sowie der Austausch der kompletten Abwehr-Angriffsreihe brachten nicht den gewünschten Erfolg, womit auch dieser Satz mit 25:14 verloren ging.

In Satz vier entwickelte sich endlich das erwartete Duell auf Augenhöhe. Nachdem Junkersdorf Anfangs in Führung ging, kamen wir zumindest ansatzweise zu alter Stärke zurück und konnten uns mit 1-2 Punkten absetzen, nur um kurzerhand die Führung wieder abzugeben. Beim Stande von 21:24 kamen wir noch einmal auf 24:24 heran. Beim 24:25 machte Junkersdorf den spielgewinnenden Punkt nur um kurzerhand wegen eines Aufstellungsfehlers zurückgepfiffen zu werden. Leider konnten wir diese kurze Verunsicherung nicht nutzen und gaben den Satz und das Spiel in der Folge mit 27:25 ab.

Ähnlich wie letzte Woche stehen wir gegen einen guten Gegner letztlich mit leeren Händen da. Nach der dritten Niederlage hintereinander kommt uns die Pause in den Herbstferien ganz gelegen, um die entstandenen Wunden zu lecken und Defizite aufarbeiten zu können. Wir müssen uns vorwerfen weder den nötigen Siegeswillen und den Kampfgeist gehabt zu haben, noch hatten wir die breite Brust und die Körpersprache einer Mannschaft die das Spiel um jeden Preis gewinnen will.

Bis zum Sessionsstart am 11.11 haben wir genügend Zeit daran zu Arbeiten. Mit Dresselndorf wartet ein alter Bekannter auf uns…

 

Für den TVA spielten unter Trainer Tobias Goerlich:

Wolf Kleemann, Björn Derpa, Alexander Roozen, Tilmann von Pidoll, Torsten Fricke, Sven Hofmann, Leon Kribbeler, Tobias Lindenberg, Martin Schlösser, Steffen Zindler, Jonas Bohlen und Steffen Probst

 

Bericht von: Tobias Lindenberg

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