Beide Spiele aus der Vorsaison konnte der TVA gewinnen
Wegen einer Fuß-OP muss der TVA ein paar Wochen auf Fabian Kaiser verzichten.
Von Anna Neuber
Hürth/Brühl. Der nächste Gegner des TVA Hürth hat diese Woche ein echtes Ausrufezeichen in der 3. Liga West gesetzt. Die Volleyballer des TV Hörde aus Dortmund haben genau das geschafft, was bisher keiner anderen Mannschaft aus der Gruppe West gelang. Die Dortmunder besiegten den bis dahin noch ungeschlagenen Tabellenführer, die Bundesliga-Reserve des SVG Lüneburg (3:2). Dieser Paukenschlag gegen den Spitzenreiter ging auch an Hürths Trainer Tobias Goerlich nicht spurlos vorbei: „Wir hatten spielfrei das Wochenende und Hörde hat einen Kracher rausgehauen. Das ist schon eine Sensation, den Vorjahresmeister und Spitzenreiter zu schlagen.“
Doch angst und bange ist Hürth nicht, „Dortmund hat sicherlich die spektakuläreren Einzelspieler, aber wir werden als Kollektiv versuchen, dagegenzuhalten“, betont Goerlich im Vorfeld des zehnten Spieltags. Immerhin treffen zwei Tabellennachbarn aufeinander: Hürth ist aktuell mit 17 Punkten Tabellenvierter, Dortmund lauert mit einem Punkt Rückstand auf Platz fünf direkt dahinter. Der Hürther Trainer verrät: „Dortmund ist eingespielt und erfahren, aber auch wir hatten gute Trainings diese Woche und haben speziell an der Block- und Feldverteidigung gefeilt. Wir sind motiviert.“ Ein gutes Omen für den TVA: In der Vorsaison konnte Hürth beide Duelle gegen Dortmund für sich entscheiden. Goerlich bekräftigt: „Wir sind sehr gespannt, ich kann auf elf Spieler zurückgreifen.“ Nicht dabei beim Heimspiel am Samstagabend (Friedrich-Ebert-Realschule, Beginn: 19 Uhr) ist Fabian Kaiser, er musste sich unter der Woche eine Fuß-Operation unterziehen und fällt vermutlich drei Wochen lang aus.Drei Stunden vor dem Hürther Drittliga-Auftritt geht die Reserve in der Regionalliga West an den Start. Die Mannschaft von Markus Bosch trifft auf den Tabellensiebten, die SG Coesfeld 06. Nach der bitteren 0:3-Derby-Pleite gegen den Brühler TV hat das Team von Bosch vor Heimpublikum Einiges gut zu machen.

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