Nikita Nikitin soll den abgewanderten Malte Köhler im Hürther Mittelblock ersetzen
TVA präsentiert weiteren Neuzugang
Trotz noch ausheilender Verletzungen fühlt sich Nikita Nikitin bereit für die nächste Saison.Foto: TVA Hürth (TVA Hürth)
Von Anna Neuber
Hürth. In weniger als zwei Wochen starten die Volleyballer des TVA Hürth in die kommende Drittliga-Saison. Grund genug für Trainer Tobias Goerlich, die Mannschaft noch ein weiteres Mal personell zu ergänzen. Für den Mittelblock holte der TVA-Cheftrainer jetzt den zwei Meter großen Nikita Nikitin als Verstärkung. Und der Deutsch-Russe ist kein Unbekannter bei den Hürthern: Bereits vor einigen Jahren spielte Nikitin beim TVA, damals streifte er das Trikot der dritten Herren über, nun gehört er zur ersten Mannschaft. „Der Empfang in Hürth war sehr freudig und für mich einfach, ich kenne nahezu alle Spieler und fühlte mich sofort wieder wie Zuhause“, bekräftige der Neuzugang des TVA stolz.
Seit einigen Trainingseinheiten ist der 27-Jährige dabei, Goerlich verrät seinen cleveren Schachzug und warum der Wechsel Nikitins vom Regionalliga-Meister FCJ Köln so wichtig ist: „Er wird die Lücke schließen, die der Weggang von Malte Köhler gerissen hat.“ Der Trainer kommt aus dem Schwärmen nicht mehr heraus, Tobias Goerlich betont vor der Drittliga-Premiere von Nikitin: „Er ist überaus motiviert und bereit, hart an sich und im Team zu arbeiten.“Das bestätigte auch der TVA-Neuzugang im Gespräch über das bevorstehende Debüt. Nikitin kennt die Liga bislang noch gar nicht. Er weiß: „Die vergangene Saison verlief für mich schleppend aufgrund von Verletzungen, jetzt freue ich mich auf einen frischen Start und die Chance, hier in Hürth viel zu lernen.“Der Mittelblocker hatte in Köln sowohl mit Schulterproblemen zu kämpfen als auch mit einer Verletzung im Außenmeniskus. Doch der Neuzugang betont selbstbewusst: „Ich bin zum Saisonstart sicherlich bei hundert Prozent. Für mich steht fest, dass ich alles geben werde, ich habe richtig Lust, wie die anderen Jungs übrigens auch, Vollgas zu geben. Wir wollen nicht einfach nur gegen den Abstieg spielen.“ Von Nervosität ist bei Nikitin nichts zu spüren, ganz im Gegenteil, der TVA-Neuling ist optimistisch nach Hürth gekommen.

Goerlich glaubt an eine gute, schnelle Integration und Entwicklung, der Trainer erklärt: „Ich traue ihm den Sprung in die höhere Klasse durchaus zu, wir arbeiten und basteln aktuell daran, die Abstimmung zwischen ihm und den anderen hinzubekommen, wir feilen an seiner Blocktechnik und seinem Aufschlag.“

Die erste Bewährungsprobe für den Neuzugang ist gleichzeitig das erste Aufeinandertreffen gegen seinen Ex-Verein aus Köln, gemeint ist der 14. Sleeping Art Cup in Bonn. Am 30. August spielt Nikitin erstmals im Hürther Drittliga-Team und trifft auch auf den Aufsteiger aus Junkersdorf. Es ist das letzte und vermeintlich wichtigste Vorbereitungsturnier.

„Ganz ehrlich, darauf freue ich mich schon riesig“, offenbart Nikita Nikitin. Zwölf Männer-Teams sind für das Bonner Turnier gemeldet, aus der 3. Liga West sind neben Hürth und Köln auch der PTSV Aachen und die Solingen Volleys dabei. Einen Tag später duellieren sich auch zwölf Frauen-Teams, unter anderem SSF Fortuna Bonn sowie FCJ Köln II.

Tobias Goerlich,

Trainer TVA Hürth

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