Hürth. Sieben Siege in zwölf Meisterschaftsspielen: Die Volleyballer der ersten Herrenmannschaft des TVA Hürth können auf eine erfolgreiche Hinrunde in der Dritten Liga West zurückblicken. Im Moment überwintern die Hürther mit 20 Punkten im Mittelfeld der Tabelle auf einem stabilen sechsten Platz – eine deutliche Verbesserung zum Vorjahr. In der vergangenen Saison sicherte sich die Mannschaft erst sehr spät den Klassenerhalt. „Seit sechs Jahren bin ich jetzt Trainer der Mannschaft. Jede Saison haben wir besser gespielt als die vorherige“, sagt Trainer Tobias Goerlich. Das Team habe somit kontinuierlich das spielerische Niveau steigern können.
Zu Beginn der Hinrunde legte Goerlichs Team einen starken Start hin: In den ersten fünf Spielen holte der TVA Hürth 13 von 15 möglichen Punkten. Sogar die starken Tecklenburger Land Volleys konnten die Hürther mit 3:1 besiegen. Mit fünf Auswärtssiegen sind die Hürther bei Auswärtsspielen derzeit die erfolgreichste Mannschaft der Dritten Liga. Im Dezember allerdings musste der TVA einige Rückschläge verkraften. Zwei Niederlagen gegen DJK Delbrück und SF Aligse ließen die Mannschaft um zwei Tabellenplätze abrutschen. Goerlich kann aber selbst den Niederlagen etwas Wohltuendes abgewinnen. Aus diesen habe die Mannschaft positive Impulse für Spiel und Taktik mitgenommen. „Beim Spiel gegen Lüneburg zum Beispiel haben wir viele Dinge richtig gemacht. Wir haben mutig aufgeschlagen und mit viel Engagement abgewehrt.“ 
Die Stärken des Teams will Goerlich in der Rückrunde ausbauen. „Wir müssen die Gegner mit unserem Aufschlag noch mehr unter Druck setzen. Und beim Blocken ist unser Ziel, die Hände früher auf die andere Seite zu schieben.“ Außerdem wolle er dafür sorgen, dass die Mannschaft in der Annahme stabiler werde. „Damit wir variable jeden Angreifer in jeder Situation einsetzen können“, so Goerlich. 
Drei neue Spieler verstärkten seit dieser Saison den Kader der Hürther: Björn Blumtritt, Aaron Warneken und Patrick Hehmann. Mit Denis Pisczor hat die erste Herrenmannschaft außerdem einen neuen Co-Trainer, der Goerlich bei seiner Arbeit unterstützt und großen Anteil an der Weiterentwicklung des Teams hat. Mit Malte Köhler verließ ein Spieler den Verein aus beruflichen Gründen. Die solide Leistung in der Dritten Liga ist laut Goerlich auch ein Verdienst des Vereins. Der habe trotz geringer finanzieller Mittel die Trainingsbedingungen erheblich verbessert. Die Mannschaft könne nun in zwei Hallenteilen gezielter trainieren. Es gebe zudem einen Physiotherapeuten bei Heimspielen und Actionkameras, die bei der Analyse von Training und Spielen helfen sollen. „Die sind ein tolles Kontroll- und Feedback-Instrument zur Verbesserung von technischen Abläufen“, sagt Goerlich. Für die Unterstützung sei die Mannschaft sehr dankbar.
Nach der Winterpause geht es für die erste Herrenmannschaft zunächst in zwei Testspiele. Am Sonntag, 5. Januar, treffen die Hürther auf den Zweitligisten Mondorf, zwei Tage später spielen sie gegen eine Auswahl der Universität New Jersey. Die Rückrunde in der Dritten Liga beginnt für die Hürther am 11. Januar mit einem Spiel gegen ART Düsseldorf. 
Goerlichs Ziel für die Rückrunde: Die bisherige Leistung bestätigen und mindestens den sechsten Tabellenplatz halten.

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