Am vergangenen Samstag kam es wieder zu einer, aus Fachkreisen höchst erwartungsvollen, Begegnung zwischen der Reserven des TVA Hürth und des PTSV Aachen. Nachdem man in der vergangenen Saison jedes mal in die Verlängerung gehen musste um das Spiel zu entscheiden, versprach auch dieser Spieltag wieder hochklassigen Volleyball. Zudem durften die Spieler von Traininer Tobias Goerlich vor der neuen Kulisse der zweiten Volleyball Bundesliga aufspielen. Vielen Dank an alle Helfer an dieser Stelle.

 

Die Mannschaft hatte gute trainiert und konnte bis auf Außenhacker Stephane Lebreton alle Spieler in den Ring werfen. Gestartet wurde um Zuspieler Thiemo Schnorr mit den Außenangreifern Lukas Kopfer und Niklas Kanski. Diagonal schmetterte Matthias Blatt und in der Mitte blockierten Robert Lammert und Sebastian Schmitz. Als Annahmespezialist wurde Thorben Burda eingesetzt.

 

Der Erste Satz startete schon mit einem Eindrucksvollen Einerblock von Robert “The Mountain” Lammert, der Beispielhaft für den Rest des Satzes war. Die Aachener Mannschaft hatte eine Sisyphusarbeit vor sich. Immer wieder versuchten sie den Ball in dem Fischenicher Feld zu platzieren, doch all zu oft konnte der berühmte “Fischenicher Block” auftrumpfen. Durch plazierte aufschläge auf den Gegner und eine starke Annahme von Lukas Kopfer, der zum Aufschlagziel der Aachener erkoren wurde, konnte eine solide Drei-Punkt-Führung gehalten werden. Nur gegen Ende des Satzes und mit der Einwechslung von Spielertrainer Niklas Rademacher bei Aachen konnten die Gegner wieder Druck ausüben und sich so sogar einen Satzball erkämpfen. Dennoch konnten sich die Hürther mit lautstarker Unterstützung von den Zuschauern und einem frischen Felix Dornseiffer mit einem 27:25 Satzgewinn belohnen.

 

Danach schien die Moral der Aachener geschwunden. Es wurde auf Seiten der Hürther keine weiteren Wechsel vorgenommen, da alles nach Plan verlief. Durch starke Aufschläge und eine weiterhin starke Annahme von Lukas wurde der Satz mit 25:19 nach Hause geschaukelt.

 

Es folgte der Dritte Satz, welcher vielversprechend anfing, sodass man den Gegner bei 5:8 zu einer Auszeit zwingen konnte. Danach wurden die Aachener jedoch immer zuversichtliche rund konnten Punkt für Punkt aufholen und in Führung gehen. Es folgten sehr lange und attraktive Ballwechsel bei denen auf beiden Seiten viel Abgewehrt und gerettet wurde. Leider gingen die meißten dieser Ballwechsel an das Team aus Aachen womit sie sich den knappen aber vielleicht auch verdienten Satzgewinn mit 25:23 sichern konnten.

 

Nun galt es sich noch einmal aufzurütteln. Weiterhin ohne Veränderung auf dem Feld startetet die Hürther mit Elan und konnten sich wieder einmal einen 3 Punkte Vorsprung aufbauen. Doch wie gewohnt wurde es nicht leichter. Immer wieder wurden lange Ballwechsel und artistische Rettungen von den Zuschauern beklatscht und besungen. Doch das Team der Hürther Reserve konnte sich nicht deutlich genug absetzen. nach und nach schwand der geringe Vorsprung, bis die Aachener sich den Matchball zum Satzausgleich erkämpften. Doch dies konnte nicht hingenommen werden, sodass Lukas “Skywalker” Kopfer im Alleingang mit einem gigantischen Block den Matchball abwehrte. Danach war der Wille zu gewinnen zu groß, als dass sich die Mannschaft den Sieg nehmen lassen wollte. Mit viel Stimmung und Kampf konnte schlussendlich ein 27:25 Satzsieg für den TVA erkämpft werden womit dieser die Aachener 3:1 nach Hause schicken konnte und es wieder einmal laut durch die Halle tönte: “Aachen wird’s nicht wagen, Aachen wird’s nicht wagen uns den TVA zu schlagen!”

 

Spieler des Tages und Träger der Krone wurde zu recht Lukas Kopfer. Ein hoch auf den König und schöne Füße

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