Das hatten sich die Spieler um Trainer Markus Bosch sicherlich anders vorgestellt. Mit 0:3 verlor man gegen eine unerwartet starke Mannschaft aus Coesfeld und zeigte dabei nur im zweiten Satz eine ansatzweise gute Leistung.

Da die beiden etatmäßigen Liberos Niklas Kanski und Johannes Burdack fehlten ging der TVA mit Außen/Annahme Rudi Born als Ersatzlibero ins Rennen. Da der ein oder andere zwar krankheitsbedingt etwas geschwächt war, man aber ansonsten mit komplettem Kader in der Halle stand war die Marschrichtung klar: ein ungefährdeter Sieg sollte gegen den Tabellensiebten aus Coesfeld her.

Früh wurden wir eines besseren belehrt. Druckvolle Aufschläge und starke Abwehraktionen seitens der Coesfelder und immer wieder Ungenauigkeiten und leichte Fehler auf Seiten des TVA führten schon nach dem ersten Drittel des Satzes zu einem Rückstand, der nicht mehr aufgeholt werden konnte. Auch diverse Wechsel führten nicht zu einer Verbesserung der Situation. Spätestens jetzt war klar, dass das an diesem Tag sicherlich schwer werden würde, den erhofften Sieg einzufahren.

Im zweiten Satz trat dann eine leichte Verbesserung ein. Coesfeld zeigte sich zwar weiter stark sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung aber zumindest die leichten Fehler im eigenen Spielaufbau konnten etwas verringert werden, so dass man anfangs eine Führung herausspielen und den Satz insgesamt ausgeglichen gestalten konnte. Beim Stande von 21:21 führten dann allerdings ein knapper Block von Dominik Werthmann ins Aus und zwei anschließende direkte Fehler für den Genickbruch. Mit 22:25 ging der Satz und danach leider auch die Moral flöten.

Den dritten Satz brachte die großgewachsene Mannschaft aus Coesfeld dann ohne Probleme nach Hause. “Bei denen klappte alles und bei uns ingesamt einfach zu wenig” fasste Kapitän Armin Hansen das Spiel danach treffend zusammen. Zu einfach ließen wir uns insgesamt aus dem Konzept bringen und zu wenig konnten wir uns auf dem Feld aus dem Loch ziehen, in das wir uns von Anfang an hineinmanövrierten. Kommenden Samstag haben wir direkt die Chance auf Wiedergutmachung wenn wir zum letzten Spiel der Hinrunde in Essen antreten. “Ich bin heiß wie Frittenfett” freut sich der ehemalige Humann Spieler Päddy Desinger auf das Spiel.

(Visited 60 times, 1 visits today)