Nachdem Mondorf im Verfolgerduell drei wichtige Punkte liegen ließ, hieß es für die Herren des TVA Fischenich II, zum Schlusslicht aus Minden reisen und die Tabellenführung ausbauen.
Doch leichter gesagt als getan. Die Gastgeber erwischten einen guten Start und zogen direkt mit vier Punkten davon. Minden dominierte den ersten Satz durch ein starkes Aufschlag- und Abwehrspiel. Der erste Satz ging mit 25:21 an den durchweg sportlichen und fairen Gastgeber.
Die Mannen um Trainer Goerlich wollten diese  Satzniederlage begleichen, doch es kam noch dicker. Durch viele Eigenfehler und eine überragende gegnerische Leistung ging auch dieser Satz mehr als nur deutlich an das Tabellenschlusslicht. Darüberhinaus musste der Spieler Degener (Sprunggelenksverletzung) und dann auch noch der Berg (Beule) verletzt ausgewechselt werden. Zwei Auszeiten und insgesamt vier Spielerwechsel konnten die Blamage nicht abwenden – wir verloren den zweiten Satz zu 7!
Mit dem Rücken zur Wand und dem Gefühl nichts mehr verlieren zu können spielten wir endlich frei auf, attackierten mutiger und setzten die bisher so stabile mindener Abwehr gehörig unter Druck. Die Gäste wurden immer lauter und die Gastgeber immer leiser. Der dritte Satz ging mit 25:21 an den TVA.
Im vierten Satz rollte die Maschine der Hürther unbeirrt weiter und gewann den Satz suverän mit 25:19.
Mit minden-stens einem Punkt in der Tasche hieß es im Tiebreak weiter Vollgas und Sack zumachen. Gesagt getan – bis zum zwischenzeitlichen 6:6 konnten die Westfalen noch mithalten, doch der Wille der Reihnländer war spürbar stärker.
Spätestens nach einer starken Aufschlagserie von MVP Lebreton war der der Gastgeber gebrochen, wir gewannen den fünften Satz 15:8 und hatten das Spiel gedreht.
Wir bedanken uns bei den lautstarken mitgereisten Fans und dem einzahnigen Griechen für die tolle Unterstützung während und nach dem Spiel.

Euer TVA II