Beim Leistungsvergleich in Münster-Gievenbeck konnte die männliche Erstvertretung des TVA Hürth den ersten Punkt der Saison einfahren. Mit einer 2:3 (27:25; 22:25; 25:17; 22:25; 11:15) Niederlage mussten sich die Jungs um Trainer Goerlich zwar geschlagen geben, dennoch war große Erleichterung zu spüren, dass man das Punkten noch nicht verlernt hatte.

Im Vergleich zu den letzten Spielen lief der TVA zwar mit einer unveränderten Startformation auf, jedoch mit einer komplett neuen Körpersprache, reger Kommunikationskultur und einer ungeahnten Konstanz im Spiel über ganze Sätze hinweg. Der ersten Satz entwickelte sich sofort zu einem echten Krimi, in welchem Hürth den Fall für sich letztlich lösen konnte.

Sichtlich erleichtert – vielleicht zu erleichtert!? – wurde der zweite Satz angegangen. Trotz einiger Wechsel konnten die Hürther die starke Leistung des ersten Satzes nicht bestätigen und unterlagen hier knapp. Jedoch nur, um dann im dritten Satz wie aus einem Guss zu spielen. Während Münster statisch wie die Terakkotta Armee Bälle ins Feld fallen ließ, lief es bei Hürth eher wie Panna cotta: Zuckersüß, leicht erhitzt und geschmeidig. Besonders die Außenangreifer mit Annahme und Angriff sowie Wynands im Mittelblock wussten hier zu überzeugen.

Der schöne Satz schien jedoch viele Kräfte gekostet zu haben. Münster entschied den vierten Satz für sich und konnte dann auch den Tie-Break für sich entscheiden. Am Ende konnte Hürth sich aber freuen, endlich über längere Strecken konstante Leistung gebracht und verdient einen Punkt geholt zu haben.

Kassenwart Haase analysierte scharf: „Wenn wir immer so gespielt hätten, hätten wir jetzt sicherlich mehr als nur einen Punkt auf dem Konto.“ In diesem Sinne werden wird im kommenden Training weiter an allen Elementen arbeiten, um auch gegen Aligse, welche uns am kommenden Wochenende besuchen kommen, Punkt(e) zu holen.

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