Foto: Volleyballfreak

Am Sonntagnachmittag machten wir uns ausgeschlafen, top-fit, selbstbewusst und hochgradig motiviert auf dem Weg zum Heinrich-Mann-Gymnasium, um unsere Gegner VTHC-Frechen II schnellstmöglich zu besiegen.

Bereits nach dem ersten Satz (25:15) schien unser Plan aufzugehen: Steffi schaffte es mit ihren bombastischen flatternden, rotierenden Mega-Aufschlägen 9 Punkte in Folge zu machen, sodass die restlichen 16 Punkte durch eine filmreife Abfolge aus Annahme-Zuspiel- Angriff besonders leicht zu erreichen waren. SIEG

Im nächsten Satz spielten wir weniger filmreif: Es sah aus, als ob sich Frechen unsere Hauptrolle geschnappt hatte und für uns lediglich die unterbezahlten Nebenrollen übrig waren. Der Satz ging mit 12:25 an Frechen.

Zurück auf unsere Sieges-Seite, setzten wir uns wieder perfekt in Szene: Wir überzeugten auf dem Spielfeld nicht nur mit brutalen Angiffsschlägen und einigen Monster-Blöcken, sondern auch mit unserer harmonischen Stimmung und gutem Aussehen. Ganz nach dem Motto: kabäm, nächster Punkt!

Idealerweise hätten wir nun zügig das Spiel beenden können, doch wir haben uns kurzfristig dazu entschlossen, das Spiel etwas in die Länge zu ziehen, um den Spannungsfaktor für unsere zahlreichen Fans (diesmal war es wieder einer) möglichst hochzuhalten: Der Sieg ging genau wie der 2. Satz an Frechen (12:25).

Im letzten Satz legten wir für Coach Pavel, der in der Zwischenzeit um 3 Jahre gealtert ist, und Fan nochmal eine Schippe Spannung drauf und gewannen den Satz in einem Krimi mit 20:18. Wir schafften es, im Rampenlicht zu glänzen und genossen unseren (wohlverdienten?) Sieg und sind nun in der Tabelle auf Platz 2.

In Liebe,

ein durchaus ernstzunehmendes Volleyballteam

 

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