Einstellung im Training stimmt beim TVA Hürth – Samstag kommt SF Aligse

Von Anna Neuber

Hürth. Auf dem Papier trennen den TVA Hürth und den SF Aligse aktuell lediglich zwei Tabellenplätze und drei Saisonpunkte. Auf dem Spielfeld sind die Unterschiede größer, denn die Hürther Volleyballer kämpfen in der 3. Liga vehement gegen den Abstieg, Aligse zählt spielerisch zu den besseren Teams der Gruppe West und ist der amtierende Vizemeister. Trainer Tobias Goerlich weiß um die Stärken des Gegener im Heimspiel am Samstag (19 Uhr, Friedrich-Ebert-Realschule): „Aligse ist vor zwei Jahren freiwillig aus der 2. Bundesliga abgestiegen und gehört für mich neben Lüneburg und Solingen zu den Top drei der Liga.“
Goerlich kann am 16. Spieltag auf alle seine Spieler zurückgreifen, lediglich Moritz Burda pausierte unter der Woche erkältungsbedingt, soll am Samstag aber fit sein. „Im Training lassen wir es gerade ordentlich krachen. Ich bin sehr zufrieden mit der Einstellung der Jungs“, kommentiert Goerlich die gute Vorbereitung auf das Wochenende. 

Es wird aber trotz guter Trainingsleistung für die Hürther nicht einfach, gegen Aligse zu punkten. „Wir haben vor unserem Heimpublikum nichts zu verlieren und sind momentan gut drauf“, sagt der Coach, „auch wenn es schwer wird zu punkten, wir geben alles.“ Der Hürther Trainer hofft auf eine gute Tagesform.

Aligse kommt ausgeruht nach Hürth, hatte am Wochenende spielfrei, gewann davor 3:2 beim beim TV Hörde. Vor der Winterpause holte sich die Mannschaft einen 3:1-Heimsieg gegen den TSC Gievenbeck. Und dennoch: Aligse ist nur drei Punkte vor dem TVA. Der Grund dafür ist eine Verbandsstrafe, die vor dem offiziellen Saisonstart ausgesprochen wurde. Jede Mannschaft soll Pflichtschiedsrichter stellen, Aligse hat das nicht gemacht. „Deshalb bekamen sie sechs Punkte abgezogen“, erklärt Goerlich den Sachverhalt. 

Hürth wird dieser Regel gerecht: Stephane Lebreton, Malte Köhler, Thorben Burda und Erik Grimm (alle B-Schiedsrichter) sind ehrenamtlich zusätzlich zu den Liga- und Pokalspielen noch als Pflichtschiedsrichter im Einsatz. „Damit es nicht zu Verzerrungen im Wettbewerb kommt, pfeifen sie in der Oberliga und Regionalliga“, so Goerlich.


Durchatmen
Die Hürther Reserve hat nach dem 2:3 im Spitzenspiel der Regionalliga West beim VC 73 Freudenberg am Wochenende spielfrei. „Wir werden durchatmen und danach gestärkt weitermachen“, betont Trainer Markus Bosch. Am 9. Februar geht es gegen gegen den VC Menden-Much.

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