„Wir treffen uns morgen um 10 Uhr…bis gleich!“ schrieb Eva, denn nach knappen 12 Stunden Pause stand am Sonntag um 11 Uhr das Pokalspiel gegen den Ausrichter DJK Südwest (LL) an. Mit einem sehr dezimierten Kader trafen wir in der kleinen und vor allem niedrigen Halle in Ehrenfeld ein und machten uns bereit für das Spiel. Der Abstand von Boden und Decke wurde geprüft und da kam direkt die wichtigste Challenge für diesen Spieltag auf: „Daria – wenn du es schaffst einen Angriff „Boden-Decke“ anzugreifen, bekommst du von mir… 50 €“, sagte Maja und meinte es auch so. Alle aus dem Team steuerten fröhlich Sekt und weitere Geldbeträge hinzu und somit starteten wir motiviert in das Spiel.

Nach einem ausgeglichenen Start konnten wir uns relativ schnell mit 9:5 im ersten Satz absetzen, dennoch hatten wir teilweise unsere Schwierigkeiten – insbesondere mit der Deckenhöhe. Die DJKler setzten uns mit für uns ungewöhnlich langen Bällen im Angriff und guten Aufschlägen unter Druck (14:14). Doch dann begannen wir die Challenge anzugehen und nicht nur Daria zimmerte einen nach dem anderen Ball in das Feld der DJKler. Mit 25:17 geht der erste Satz an uns. Lieblingscoach Geri war zufrieden und sagt nur:“ genau so weiter“. Was anderes wäre auch nicht gegangen, denn aufgrund der zahlreich Erkrankten und Verletzten, waren wir ohne Auswechselspieler zum Pokalspiel angereist. Im zweiten Satz startete DJK wieder hoch motiviert, dennoch konnten wir mit guten Aufschlägen dagegenhalten und holten uns nach 14:12, 21:17 mit 25:18 auch den zweiten Satz. Im dritten Satz haben wir nichts mehr anbrennen lassen und setzten uns schon früh im Satz mit einem Vorsprung ab. Annahme, Zuspiel, Angriff, nur das geplante Ziel wurde noch nicht erreicht. Für Boden -Decke reicht es in diesem Spiel leider noch nicht, dafür aber für einen 3:0 Sieg (25:18 im 3. Satz) im für uns damit ersten Pokalspiel an diesem Sonntag.

Was nicht ist, kann ja noch werden… das zweite Pokalspiel fand direkt im Anschluss gegen die bekannte Oberliga Konkurrenz aus Wachtberg statt. Doch erstmal gönnten wir uns eine Pause in der Sonne mit Kaffee, Brötchen, Nudelsalat und Quarkbällchen vom Lieblingscoach Geri. Lieblingscoach Gerd konnte leider nicht dabei sein, doch war wie immer dank des Livetickers unserer Verletzten auf der Bank gut informiert. Das Ziel stand fest: wir wollen gewinnen, am besten so schnell wie möglich…

Nach einem Start auf Augenhöhe setzte sich Wachtberg am Ende des ersten Satzes mit 19:16, 21:16 ab und gewann mit 25:18. Trotz schwindender Kräfte waren wir fest entschlossen, den nächsten Satz für uns zu entscheiden und starteten mit guten Aufschlägen in den nächsten Satz. Schnell konnten wir uns mit 12:6 und 14:8 einen Vorsprung aufbauen, doch leider ruhten wir uns darauf aus und haben Wachtberg wieder rankommen lassen. Ausgleich: 15:15 – Geri gönnt uns eine Pause und nimmt eine Auszeit, um uns taktische Tipps für den Angriff zu geben. Das hat funktioniert: 23:21 für den TVA, doch Wachtberg kam noch mal ran (23:23). Mit Mut im Angriff konnten wir uns am Ende durchsetzen und gewannen den zweiten Satz mit 26:24.

Im dritten Satz stimmte einfach alles, Aufschlag, Annahme, Zuspiel, Angriff und natürlich der Fischenicher Block. Den sehr frühen und hohen Vorsprung 15:4, gaben wir nicht mehr aus der Hand und entschieden den Satz mit 25:13 für uns. 14 Uhr… Anpfiff des für uns sehnlichst erwünschten letzten Satzes, denn so langsam merkten wir die vergangenen 9 Sätze der letzten 24 Stunden…wir hatten zunächst immer knapp die Nase vorn, doch Wachtberg gab nicht auf. Ein Spiel auf Augenhöhe – doch uns war klar – wir spielen keinen 5. Satz. Nach einer 21: 17 Führung kämpfte sich Wachtberg wieder auf 23:22 an uns ran und Geri gab uns bei 23:22 wieder eine kurze Verschnaufpause. Doch die Aufschläge der Wachtbergerinnen und die niedrige Halle kamen leider dazwischen. Der 4. Satz geht knapp mit 24:26 an Wachtberg.

14:25 Uhr – alles oder nichts! Wir gaben nochmal alles, aktivierten Kräfte (wo eigentlich keine mehr waren) und spielten unser Spiel. Mit festem Aufschlagsziel und guten Abwehr- und Angriffsaktionen, konnten wir das Spiel nach knapp 2 Stunden am Ende mit 15:11 für uns entscheiden. Endlich! Sieg -aber leider ohne Boden-Decke….;)

Am 3.5. geht die Pokalreise weiter, im Halbfinale gegen den Verbandsligisten SG Rodt-Mühlenbach.

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