Der Drittligist will im Heimspiel die nächsten Punkte sichern


Von Andrea Polls 

Hürth/Paderborn. Die erste Herrenmannschaft des TVA Hürth hat einen hervorragenden Start in die Volleyball-Saison der dritten Bundesliga hingelegt: Trainer Tobias Goerlich konnte sich über drei Siege in den ersten drei Spielen freuen. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge, gegen die starken Teams aus Lüneburg und Aligse, wäre mal wieder etwas Zählbares wünschenswert.
Gegen die Solingen Volleys, der Gegner am heutigen Abend um 19 Uhr, wird das allerdings keine leichte Aufgabe für das Hürther Team. Die Solinger, die aus der 1. Liga zwangsweise abgestiegen sind, haben sich zwar neu formiert, mit Zuspieler Huib den Boer und zwei weiteren Profis aber noch immer Spieler aus der vergangenen Saison an Bord. Zudem haben sie sich mit weiteren Spielern aus der 2. Liga verstärkt, weiß Tobias Goerlich zu berichten.


Ungewohntes Terrain


„Ähnlich wie gegen den Vorjahresmeister Lüneburg und den Vizemeister Aligse wird es ganz schwer werden. Auch gegen Solingen zählt für uns wieder jeder gewonnene Satz“, so die Einschätzung des Coaches. 

Bedingt durch Instandsetzungsarbeiten und einer anschließenden Grundreinigung der eigentlichen Trainings- und Spieltagshalle in der Friedrich-Ebert-Realschule müssen die Hürther während der andauernden Herbstferien sowohl für die Trainingseinheiten als auch die Spiele in die Halle der Gesamtschule an der Hürther Sudetenstraße ausweichen.

„Die Halle ist uns natürlich nur wenig bekannt. Da außer dem Regionalliga-Team alle anderen TVA-Teams wegen der Herbstferien spielfrei haben, hoffe ich aber, dass wir einige Fans in die Halle locken können und so für die richtige Heimspiel-Atmosphäre gesorgt ist. Wir werden auf jede Form der Unterstützung angewiesen sein“, appelliert der Trainer an die Fans.

Mit den Eindrücken im Training zeigte sich Goerlich indes durchaus zufrieden: „Der Fokus lag klar auf unserem Spiel – die weitere Stabilisierung der Annahme, um variabel angreifen zu können und um die erfahrenen Solinger im Block zu bewegen. Generell ist die Stimmung gut, die Jungs haben Bock zu arbeiten und geben super Gas. Das macht wirklich Spaß.“ Bis auf Stephane Lebreton, der aufgrund einer schweren Knieverletzung auf unbestimmte Zeit ausfallen wird, und den verhinderten Christopher Siebert kann der Coach wohl auch auf seinen kompletten Kader zurückgreifen. 

Zweite mit Rumpftruppenach Paderborn 

Ein Luxus den Markus Bosch, Trainer der Hürther Reserve, nicht hat. Ganz im Gegenteil: Zur Auswärtspartie gegen VBC 69 Paderborn am heutigen Abend um 18 Uhr reist der TVA, der derzeit auf dem sechsten Tabellenplatz steht, mit einer absoluten Rumpftruppe an.

Mit Amin Hansen, Hendrik Desinger, Niklas Schuch, Martin Schlösser und Michael Wollring stehen lediglich fünf Spieler aus dem Kader zur Verfügung. „Um genügend Spieler zu haben, werden wir noch Spieler aus der dritten Mannschaft rekrutieren müssen“, beschreibt Bosch die Situation.

Von der volleyballerischen Qualität sieht der Coach dennoch gute Chancen bei Paderborn Punkte zu holen: „Sicherlich könnten die Voraussetzungen besser sein, aber ein Sieg ist dennoch realistisch.“

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