Am Samstag den 6. Oktober 2018 ging es für die Herren 4 des TVA zum SV Neptun Aachen.

Auch die vielen Straßensperrungen auf dem Weg nach Aachen konnten zu mindestens sechs, der eigentlich elf geplanten Spieler und „Ersatz“- Trainer Mario nicht davon abhalten pünktlich zum Einschlagen in der Halle zu stehen. Somit waren fast alle Positionen vertreten. Lediglich in der Position des Zuspielers kam es zu einer Vakanz. Wieder einmal machte sich jedoch das gute Training von Trainer Tobias Goerlich bezahlt, so dass Universaltalent Alex „Blumenmann“ Roozen die ersten Bälle für seine Mittelblocker beim Einschlagen stellte.

Gerade noch Rechtzeitig traf jedoch auch der letzte Wagen um Zuspieler Wolf ein, so dass sich unser Blumenmann wieder auf seine eigentliche Position (die des Diagonalkillers) konzentrieren konnte.

Und so begann, pünktlich um 18:30 Uhr, ein sehr ansehnliches Spiel. Der erste Satz begann und schnell stellte sich heraus, dass dies ein offener Schlagabtausch werden sollte. Keine der beiden Mannschaften konnte sich im Verlauf des ersten Satzes nennenswert Absetzen. Sideouts wurden unmittelbar von beiden Mannschaften genutzt und nur wenige Aufschlagserien fanden, aufgrund guter Annahmen und Angriffe von beiden Mannschaften, statt. Letzen Endes waren es jedoch die Hürther die nach 28 Minuten den ersten Satz mit 25:23 für sich entscheiden konnten.

Im zweiten Satz schienen sich die Jungs vom TVA jedoch zunächst etwas auf den ersten Satz auszuruhen und mussten so direkt von Anfang an einem fünf Punkte Rückstand hinterherlaufen.  Und so waren es die Jungs der Auswechselbank die ihre Kollegen auf dem Feld wieder wecken mussten, indem das gesamt Repertoire an Hürther Fangesänge ausgepackt wurde. Die Stimmung neben und auf dem Feld stimmte wieder, nicht zuletzt durch die Aufschlagserien von Teamkapitän Roozen, Aufschlagmaschine Sven „fester als der Sven“ Hofmann und Allrounder Kai „ich nehme im ganzem Feld an“ Derpa und die Doppelblocks von Niklas „Tiermaschine“ Znamenacek sowie Torsten „manchmal springt er doch“ Fricke, konnte man den 5 Punkte Rückstand zu einem teilweise 4 Punkte Vorsprung drehen. Diesen Vorsprung ließen sich die Mannen vom TVA nun nicht mehr nehmen und konnten sie im Verlauf des Satzes sogar ausbauen, so dass der Satz nach 19 Minuten mit 25:18 gewonnen wurde.

Der dritte Satz erinnerte dann sehr stark an den ersten Satz. Beide Mannschaften kämpften um jeden Punkt. Diesmal hatten jedoch die Aachener das entscheidende Quäntchen mehr Glück und gewannen den Satz mit 25:23 nach 24 Minuten.

Mit der Erinnerung an das letzte Spiel, bei dem man reichlich Matchbälle liegen ließ, ging man nun in den vierten Satz. Hier sollte aber nun alles anders laufen, zu groß war die Angst vor dem eventuellen „Straf“- Training bei Coach Goerlich. Die Stimmung auf und neben dem Feld stimmte und animierte sogar den Nachwuchs der Aachener zum mitklatschen und tanzen. Wie so oft an diesem Tag, machten die Jungs vom TVA, alles richtig. So verteilte Wolf „wenn der Angriff blockfrei war, dann wegen meines Zuspiels“ Kleemann die Bälle perfekt an seine Angreifer und diese dankten es ihm mit verwandelten Punkten. Niklas „the machine“ Znamenacek spielte nun noch freier auf und versenkte seine Angriffe mit einer ordentlichen Portion Kraft im gegnerischen Feld. Manuel „DU KOMMST HIER NICHT VORBEI“ Croon kratzte einen Ball nach dem anderen vom Boden um ihn dann sauber nach vorne zu bringen. Und immer wieder grölte ein „HEY KAPPUTSCHLAGEN, ALLES KAPPUTSCHLAGEN“ durch die Halle. Noch eine letzte fünfer Aufschlagserie von Zuspielgott Wolf und schon endete der Satz mit 25:20 für die Fleischesser aus Hürth.

Fazit: SO MACHT VOLLEYBALL SPAß! Eine durchgehend perfekte Annahme, ein sehr variables und vielfältiges Zuspiel plus Bombenangriffe, sowie eine sagenhafte Stimmung (Danke auch an die mitgereiste Miriam) ermöglichten uns die Mitnahme von 3 Punkten! Somit haben wir nach drei Spielen bereits sieben Punkte auf dem Konto. So darf es gerne weiter gehen.

Weiter geht es übrigens am 04.11.2018 um 12:00 Uhr Heim gegen den PTSV Aachen III.

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung, damit wir auch hier gemeinsam singen können:

„Aachen wird’s nicht wagen, Aachen wird’s nicht wagen: UNS den TVA zu schlagen…“

König Niklas konnte sich mit seinen Angriffen und Blocks die Krone ergattern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für den TVA spielten unter Coach Langer:

Rafael “ist eigentlich gar nicht so” Bethlehem, Manuel Croon, Kai Derpa, Torsten Fricke, Sven Hofmann, Wolf Kleemann, Torsten Kleeberg, Alexander Roozen, Manuel “sprinntet nen Halbmarathon” Schächinger und Niklas Znamenacek

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