Beim ersten Saisonsiegdes Volleyball-Drittligisten TVA Hürth II ist Slava Vasechko am vorletzten Wochenende zum besten Spieler gewählt worden. Mit Anna Neuber sprach der Außenangreifer nicht nur über seine Rückkehr von Hürths erster Herren zur Reserve, sondern auch über die Ambitionen des Aufsteigers in der Gruppe West. Der Materialwissenschaftler vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Köln verrät, warum er an den Klassenerhalt des TVA II glaubt. Der 3:1-Heimerfolg gegen Aachen tat Ihrer Mannschaft richtig gut, das 3:0 beim VSG Ammerland noch besser. Was können diese Siege auslösen?
Der erste Sieg war wichtig, um aus dem Tief und der Negativserie herauszukommen. Wir haben als Team gemerkt, dass wir zusammen viel erreichen können. Wir sind als Mannschaft ein Stück weit besser geworden und das wurde belohnt. Man hat direkt im Training gespürt, dass sich die Stimmung bessert.
War das der Brustlöser für die Spiel in Ostfriesland?
Wir waren enorm motiviert vor diesem Duell. Denn die standen, genau wie wir, unten drin in der Tabelle. Wenn wir die Liga halten wollen, müssen wir jetzt weiter punkten und am besten so oft gewinnen, wie es geht. Vorletzte Woche hatten wir Glück, dass sich Ammerland die Punkte mit Bremen geteilt hat.
Kannten Sie den Gegner?
Nur aus der Erinnerung, vor ein paar Jahren habe ich mit Hürths Erster in der 3. Liga gegen die VSG gespielt. Wir sind geschlossen gut aufgetreten.
Wie kam es denn zustande, dass Sie von der Reserve in die erste Herrenmannschaft und wieder zurück in die Zweite gewechselt sind?
Ich spiele seit 2011 für den TVA, nach zwei Jahren in der Zweiten habe ich den Sprung nach oben geschafft und bin mit in die 2. Bundesliga aufgestiegen. In der letzten Winterpause wurde ich in der Mannschaft von Trainer Tobias Goerlich gebraucht, daher die Rückkehr. Ich fühle mich sehr wohl im Team und glaube an uns und den Klassenerhalt.
Wie wollen Sie das große Saisonziel erreichen?
Wir sind vor allem dann stark, wenn wir geschlossen auftreten, jeder für den anderen einsteht. Wir haben zusammen Spaß und werden weiterhin Vollgas geben.

 

Quelle: Kölnische Rundschau, 13.11.2017, Anna Neuber

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