…so lautete das Schlusswort von Lieblingscoach Gerd Aurbach, der am Sonntag in Aachen das alleinige Kommando über 11 Hürtherinnen innehatte. Lieblingscoach Gerald Dexel musste krankheitsbedingt leider das Bett hüten. 🙁

Davon ließ sich das Tesm um Rookie Kapitän Sirit Bergermann aber nicht verunsichern. Ganz im Gegenteil: trotz vorangegangener Weihnachtsfeierei am Freitag, starteten alle (sogar Caro!) hellwach und selbstbewusst in den ersten Satz. Von Anfang an lief es rund in Aachens quadratischer Zweidrittel-Arena, in der sich Hürth mit starken Aufschlägen einen angenehmen 10:4 Vorsprung erarbeiten konnte. Zuspielerin Anna Wächter verteilte fleißig präzise Pässe und die Bälle flogen den Aachenerinnen nur so um die Ohren. So vergrößerte sich der Vorsprung auf 18:8 und ohne viel Gegenwehr von den Aachenern endete der Satz mit 25:14 für den TVA.

Zweiter Satz, gleiches Spiel. Wieder ging die Mannschaft um Libera Mona Dexel mit 10:4 in Führung. Im Laufe des Spiels berappelte sich der PTSV wieder ein wenig, aber der herausgespielte Vorsprung verschaffte Hürth auch in schwierigen Phasen den nötigen Puffer, um wieder in die Spur zu finden. Egal wie Aachens Trainer ein- oder auswechselte, die Gäste ließen sich die Führung nicht mehr nehmen. Durch starke Blocks und einschlägige Angriffe über alle Positionen ging auch Runde 2 mit 25:18 an den TVA.

Wie gewohnt waren die 1. Damen damit aber noch ganz und gar nicht zufrieden. Coach Aurbach schöpfte sein ganzes Repertoire an Motivationsschreien aus und dermaßen aufgepeitscht ging das Team in den dritten Satz. Und der TVA gab richtig Gas. Vor Allem Diagonalgranate Daria Schoser maschinierte was das Zeug hielt und knallte den Gastgebern die Bälle vor die Füße. An diesem schönen zweiten Advent lief einfach alles glatt. Selbst “leicht” verbaggerte Hilfszuspiele der Mittelblockerinnen konnten Hürth nicht aus dem Konzept bringen. Noch ein lässiger Lop aus dem Stand von Kapitänin Bergermann und alles passte wieder. Doch nicht nur auf, sondern auch neben dem Spielfeld wurde ordentlich gearbeitet, mit lautstarken und teilweise spontan neu gedichteten Fangesängen machte die Fischenicher Bank das Auswärtsspiel zum Heimspiel. Mit 25:15 wurde schließlich der letzte Satz durch einen spektakulären Einerblock von Zuspielerin Anna Wächter beendet. Perfekter Sieg!

Nach dem kleinen Novemberblues waren die 3 Punkte bitter nötig, um wieder Selbstvertrauen zu schöpfen. Bis zum nächsten Spiel (HEIMSPIEL!) am 15.12. gegen VTV Freier Grund werden bis dahin noch massenweise selbstgebackene Lebkuchen gegessen, damit die Kraft im Arm weiter erhalten bleibt.

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