TVA Hürth Volleyball IV – SG SSF Bonn Vorgebirge: 0:3 (19:25 22:25 23:25)

Nach der denkbar knappen 2:3 Niederlage gegen Bonn Vorgebirge am 24.11.18 folgte bereits zwei Wochen später, nämlich am vergangenen Samstag, das Rückspiel und damit die Chance zur Revanche. Das eigentlich für das Karnevalswochenende geplante, jedoch vorverlegte Match gab uns damit die Möglichkeit, nur das „gute Gesicht“ aus dem Hinspiel zu zeigen und wichtige Punkte vor der Weihnachtspause zu ergattern.

Doch es sollte anders kommen… Bereits beim Einspielen der erste Schock: Joshuas Finger stand plötzlich in einem eher ungesunden Winkel nach außen ab. Nach kurzem, aber beherztem Einrenken und mit ordentlich Tape war der Finger zwar wieder am ursprünglichen Platz, ein gewinnbringender Einsatz von Joshua im Spiel war allerdings nicht mehr möglich. Und so starteten wir mit einem Mann weniger in die Partie.

Das Spiel begann ausgeglichen, mit einigen erfolgreichen Angriffsaktionen über Diagonal, bis sich Vorgebirge gegen Mitte des ersten Satzes absetzen konnte und verdient mit 1:0 in Führung ging. Eines war jedoch schnell klar: Würden wir unsere Leistung abrufen und gemeinsam um jeden Punkt kämpfen, wäre in diesem Spiel durchaus auch trotz des verlorenen Satzes noch einiges drin.

Dementsprechend begannen wir auch in der zweiten Runde der Partie und bauten bereits direkt am Anfang eine komfortable Führung auf. Saubere Spielaktionen, wenige Eigenfehler und nicht zuletzt die Fehler unseres Gegners führten zu einem Zwischenstand von 22:17. Der Satzgewinn stand zu diesem Zeitpunkt außer Frage, doch es sollte anders kommen… Unsere Annahme begann zu schwächeln, die eigenen Angriffe kamen kaum noch gefährlich in Richtung des gegnerischen Feldes und Bonn Vorgebirge kämpfte erfolgreich um jeden Ball in der Abwehr. Auch beim Aufschlag leistete sich unser Gegner keine Fehler, sodass wir völlig unerwartet und mit schwindender Stimmung den zweiten Satzverlust hinnehmen mussten.

Die Vorgabe war nun klar: genauso wie im Hinspiel in den fünften Satz kämpfen und diesmal mit dem besseren Ende für uns wenigstens noch 2 Punkte auf das eigene Konto bringen. Zu Beginn des dritten Satzes sah bereits alles danach aus, dass wir dieser Vorgabe gerecht würden. Wie im zweiten Satz setzten wir uns früh ab und konnten eine solide Führung erspielen (8:3). Im weiteren Verlauf holten unsere Gegner jedoch auf, sodass sich ein knappes Ende abzeichnete. In der finalen Phase sank zunehmend die eigentlich dringend notwendige, optimistische Stimmung in unseren Reihen, was in der Konsequenz zum knappen Satzverlust und damit einer deutlichen 0:3 Niederlage führte.

Alles in allem eine bittere Pille, besonders, da es durchaus in unseren Möglichkeiten lag, aus dieser Partie mehr zu holen. Aber auch aus solchen Spielen lernt man. Bonn Vorgebirge hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, auch in Rückstand und in scheinbar hoffnungslosen Situationen, in denen nichts klappt, weiterzukämpfen und niemals die Köpfe hängen zu lassen.

Trotz des Ergebnisses einen großen Dank an die anwesenden Fans und unseren Aushilfsspieler Niklas.

Für die Herren 4 spielten unter Headcoach Tobias Goerlich:

Z: Björn Derpa, Wolf Kleemann

D: Alexander Roozen

MB: Sven Hofmann, Joshua Wiegand, Rafael Bethlehem

AA: Kai Derpa, Niklas Znamenacek, Torsten Kleeberg, Niklas Schuch

L: Manuel Croon

Bereits am kommenden Sonnabend, dem15.12.2018 bestreiten die H4 das nächste, und für dieses Jahr letzte, Spiel der Saison. Auswärts gegen den direkten Tabellennachbar VC Menden-Much II gilt es, wichtige Punkte im hart umkämpften, unteren Mittelfeld zu erobern, um Abstand zu den Abstiegsplätzen zu gewinnen.

Anpfiff ist 15:00 und Unterstützung wie immer gern gesehen.

 

Bericht von: Torsten Kleeberg

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